Daten speichern in der Cloud liegt voll im Trend. Wenn’s Internet läuft, kann ich von jedem Browser auf die Daten zugreifen. Hier möchte ich kurz erläutern, wie ich den Service Dropbox für die Unterrichtsvorbereitung einsetze.
Für meine Arbeit stehen mir zwei Rechner zur Verfügung: ein leistungsfähiger Desktop-Rechner im Arbeitszimmer und ein Notebook, mit dem ich meine Unterrichtsveranstaltungen abhalte. Meine Unterrichtsvorbereitung mache ich mit dem Desktop-Rechner, weil er mein digitales Zuhause ist. Das Notebook ist sowas wie ein Wohnwagen, mit dem ich auf Reisen bin. Um jetzt meine Dateien vom heimischen Rechner in den Wohnwagen zu schaffen, nutze ich Dropbox. Über den Service kann ich auch Mitbringsel aus dem Unterricht wieder in die heimische Wohnung schaffen.
Die meisten Unterrichte, die ich gebe, drehen sich um Dateien, die von einem Webserver aufgerufen werden. Daher läuft auf dem Desktop-Rechner und auf dem Notebook jeweils eine MAMP-Installation. Das Wurzelverzeichnis des Apachen lasse ich auf beiden Rechnern auf einen Unterordner im Dropbox-Verzeichnis zeigen. So stehen mir die Dateien, die ich zuhause vorbereite, nach kurzer Zeit auf dem Notebook zur Verfügung. Umgekehrt werden alle Änderungen und Ergänzungen, die sich im Unterricht ergeben, zurück auf den Desktop-Rechner kopiert. Sehr praktisch. Die Entwicklungsumgebung, die ebenfalls auf beiden Rechnern gleich ist (Netbeans), zieht sich die Projektkonfiguration aus dem Dropbox-Ordner. So sind auch die Einstellungen in der IDE auf beiden Rechnern gleich.
Tipp: Man sollte die Synchronisation der Unterrichtsvorbereitung schon zu Hause durchführen, falls das Internet beim Auftraggeber mal nicht funktioniert. Außerdem sollte der Dropbox-Ordner in den regulären Backup-Vorgang einbezogen werden.
Nachdem sich Dropbox mehr und mehr als nachteilig in Sachen Nutzerrechte herausstellt, nutze ich den Service nur noch für unterrichtsbezogene Dateien. Wichtigere Daten speichere ich mit dem Service Spideroak in der Cloud – wenn überhaupt.
